Sonderbericht
Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2021

Praxisbeispiel: Betriebliche Gesundheitsförderung

Business people talking in corridor

Eine Fallstudie bei einem Industrieunternehmen

Als führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen hat sich Merck zum Ziel gesetzt, das Leben der Menschen zu verbessern. Doch nicht nur die Gesundheit seiner Kunden, sondern auch die der eigenen Mitarbeiter liegt Merck am Herzen. In diesem Zusammenhang initiierte Merck ein Pilotprojekt zur aufsuchenden Gesundheitsförderung – und erlebte persönliches Gesundheitsmanagement, das 99% der Teilnehmer zum Weitermachen begeisterte!

Die Herausforderung:
Andauernde Fehlbelastungen

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Vielen Beschäftigten fehlt durch Schichtarbeit oder lange Montagezeiten der Fokus für den sportlichen Ausgleich. Außerdem schleichen sich durch fehlerhafte Haltungen oder andauernde Fehlbelastungen schnell Muskelverspannungen ein, die zu akuten Beschwerden anschwellen können. Das hemmt nicht nur die Aktivität und die Leistung des Beschäftigten, sondern kann im Ernstfall zu gesundheitsbedingten Ausfällen führen.

In diesem Zusammenhang suchte Merck nach Möglichkeiten zur betrieblichen Gesundheitsförderung speziell für die Schichtarbeiter, die sich flexibel an die Arbeitsbedingungen anpassen.

Die Installation eines Trainingsraumes war für Merck jedoch nicht zielführend, da die Mitarbeiter aufgrund der Größe des Werkes zu weite Wege gehabt hätten, was die Zeit für das Training schlicht verdoppelt hätte. Die Installation mehrerer Trainingsräume an verschiedenen Orten im Werk hätte jedoch zu hohen Kosten geführt.

Was wurde bisher unternommen?

Auch vor der Einführung der Trainingsinsel hat Merck in den entsprechenden Bereichen unterschiedliche BGF-Maßnahmen durchgeführt. Zu den Angeboten aus dem Themenfeld Bewegung zählten Trainingsgruppen in der Mittagspause, eine Bezuschussung zur Fitnessstudiomitgliedschaft sowie ein Soforthilfeprogramm bei akuten Rückenschmerzen.

Dabei mussten die BGM-Verantwortlichen wiederholt feststellen, dass insbesondere die Präventionsangebote nicht in dem Maße von der Zielgruppe Produktionsmitarbeiter genutzt wurden, wie dies in Anbetracht des durchschnittlichen Gesundheitszustandes zu wünschen gewesen wäre. Als Gründe für diese Diskrepanz identifizierten die Verantwortlichen insbesondere die mangelnde Niedrigschwelligkeit der durchgeführten Maßnahmen sowie die häufig nicht optimale Anpassung der Angebote an die Arbeitsbedingungen der Zielgruppe Produktions- und Schichtmitarbeiter.

Ganz anders sah es letztendlich bei einem außergewöhnlichen Trainingskonzept aus: Das Konzept der Trainingsinsel.

Die Lösung:
Ein spezieller Fahrplan

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Um die Wege zur Trainingsinsel so kurz wie möglich zu gestalten, wurde ein spezieller Fahrplan mit Haltestellen und entsprechenden Standzeiten entworfen. Dadurch, dass das Trainingsinselmobil so nah wie möglich zu den einzelnen Abteilungen gefahren kommt, fielen Motivationsschwierigkeiten oder Zeitprobleme fast vollständig aus.

12 Minuten, ein- bis zweimal in der Woche, in Arbeitskleidung? Ja – das geht und bringt einen enormen Effekt! Nach einem individuellen auf den Mitarbeiter zugeschnittenen Plan wird regelmäßig trainiert. 12 Minuten Auszeit. 12 Minuten für die Gesundheit.

Die Trainingsinsel erreichte durch zielgerichtetes, individuelles Training jeden einzelnen Mitarbeiter und arbeitete mit ihm gemeinsam an seinem persönlichen Gesundheitsmanagement.

“Ich konnte selbst schon Verbesserungen feststellen und habe bei der Trainingsinsel viele gute Tipps und Anregungen bekommen, die ich mit nach Hause genommen habe.”, so eine Teilnehmerin des Projekts.

Wie das auch in Ihrem Unternehmen aussehen könnte?

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Der nachhaltige Effekt:
Eine hohe Zufriedenheit

Durch das Training konnte ein signifikanter Bewegungszuwachs bei den Teilnehmern bewirkt werden. Mit dem verbesserten Aktivitätsverhalten ging ein Rückgang an körperlichen Beschwerden einher und selbst ein neues Bewusstsein für die eigene Gesundheit konnte geschaffen werden.

Die hohe Zufriedenheit spiegelte sich auch in einem starken Wunsch nach einer erneuten Teilnahme wider. Nahezu alle Teilnehmer (99%) gaben an, weiterhin mit der Trainingsinsel trainieren zu wollen.

Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung zielt auf die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Beschäftigten ab. Geht es den Beschäftigten gut, geht es auch dem Unternehmen gut!

Über Trainingsinsel

“Unsere Leidenschaft ist es, Bewegung mit anderen Menschen zu teilen. Wir wollen Sie für Bewegung motivieren und Ihnen Starthilfe für einen aktiveren und gesünderen Lebensstil geben. Das treibt uns an und erfüllt uns jeden Tag mit ganz besonderer Freude.” - Ringo Mosch, Geschäftsführer
Hinter dem Begriff Trainingsinsel steckt ein individuelles Gesundheitskonzept, das speziell für den Einsatz in Unternehmen entwickelt wurde. Der Vorteil besteht darin, dass es sich um ein zeit- und platzsparendes Angebot handelt und somit auch für kleinere Unternehmen anwendbar ist.
Wie könnte BGF in Ihrem Unternehmen aussehen?
Könnten 12 Minuten Training – ohne Schwitzen, dafür mit viel Spaß – auch Ihre Mitarbeiter oder Kollegen von Nacken- oder Rückenschmerzen befreien? Die Möglichkeiten der BGF sind vielfach – solange Sie den richtigen Partner an der Hand haben.

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Begeisterte Kunden

„...BGF-Maßnahmen sollten vor allem niedrigschwellig sein; aufsuchend, in Arbeitskleidung, in Arbeitszeit und ohne Vorkenntnisse durchführbar und sich auch in den (Arbeits-)Alltag integrieren lassen.​“
5/5
Dr. Nils Balser (Health Manager),
Merck KGaA
„Super Konzept. Seit einem Jahr haben wir im Unternehmen die Trainingsinsel. Die MA sind begeistert. Das liegt sicher auch am hervorragenden Trainer Dr. Andreas Knaf. Ich kann dieses Konzept im Bereich Gesundheitsmanagement nur empfehlen. Es ist nachhaltig, hat den gewünschten Effekt und erzeugt auch ein neues Gesundheitsbewusstsein innerhalb der Belegschaft.“
5/5
Matthias Kohlstrung (Geschäftsführer),
Brother International GmbH
„Tolles individuelles Training! Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte sie nutzen! Und zusätzlich ein Paradebeispiel für 'Work-Life-Balance'.“
5/5
Florian von Uffel
„Von 143 Mitarbeiter sind 137 für die Trainingsinsel angemeldet. Das haben wir so nicht erwartet. Viele Mitarbeiter erzählen begeistert von ihren positiven Erfahrungen. Bei einigen waren kleinere Leiden an Knie oder Rücken schon nach kürzester Zeit weg.“
5/5
Jürgen Thormann (Werkleiter),
Schwenk Zement KG
„Es geht kaum individueller und zielgerichteter im betrieblichen Gesundheitsmanagement! Und wenn man dann Jemanden mit so viel Blick für Details hinsichtlich persönlicher Unzulänglichkeiten an der Seite hat – wird ’s gut!“
5/5
Annett Kallies
„Ein Gewinn für die Gesundheit! Sehr empfehlenswert!“
5/5
Volker Egert

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